Projekt „Kinder stärken“ Das   Projekt   „Kinder   stärken“   startete   2020   als   Leuchtturmprojekt   der   Bürgerstiftung   Kehl   gemeinsam   mit   dem Verein   Courage   e.V.   .Huckepack   Kehl   e.V.   übernahm   die   Trägerschaft   des   Projektes   und   Koordinierte   zusammen mit Frau Britta Meinke das Projekt. Zielgruppe    waren    Kinder    mit    schwierigen    Lebenssituationen    oder    belastenden    Erfahrungen.    Ursprünglich startete   das   Projekt   mit   einer   Gruppe.   Diese   wurde   bereits   ein   Jahr   später   in   zwei   Gruppen   unterteilt.   Eine Gruppe für Kinder im Alter von 7-12 Jahren und eine Gruppe für Jugendliche im Alter von 13-17 Jahren. Die Gruppe ist niederschwellig, das heißt es benötigt keinen Antrag beim Jugendamt oder der Krankenkasse. Vermittelt   werden   die   Kinder   über   SPFH‘s,   Schulsozialarbeit,   und   andere   Fachkräfte,   die   mit   Kinder,   Jugendlichen und Familien arbeiten. In   der   Gruppe   werden   gemeinsame   Aktivitäten   durchgeführt   wie   z.B.   Workshops,   kreative   Angebote,   spazieren gehen, Gruppenspiele, Disco, Ausflüge, etc. Ein wichtiger Bestandteil ist das gemeinsame essen und evtl. auch kochen bzw. zubereiten der Mahlzeit. Die   Teilnahme   ist   freiwillig,   aber   alle   Kinder   kommen   sehr   gerne   und   regelmäßig   in   die   Gruppe   und   wachsen   mit der Zeit zu einer richtigen Gemeinschaft zusammen. Die   Bezugsbetreuerinnen   berichten   von   Symptomen   und   Auffälligkeiten   der   Jugendlichen   wie   Lernschwäche, familiären       Schwierigkeiten,       ADHS,       Autismus,       Sozialphobien,       wenig       Impulskontrolle,       Depressionen, selbstgefährdendem Verhalten wie Ritzen, Drogen und Suizidgedanken. Trotz all dieser schwierigen Voraussetzungen konnten positive Entwicklungen festgestellt werden. Die Kinder lernen ihre individuellen Bedürfnisse innerhalb der Gruppe mitzuteilen. Der   Umgang   in   der   Gruppe   wurde   respektvoller,   eigene   Verhaltensweisen   konnten   nach   und   nach   reflektiert werden. Die Offenheit für Gespräche mit den Betreuerinnen wuchs mit dem zunehmenden Vertrauen in sie. In Gesprächen mit anderen Institutionen ließ sich so manches neue Unterstützungsangebot installieren.
Verein zur Förderung und Integration sozial  benachteiligter  Kinder  in  Kehl